• Ab 17. Dezember auf DVD, BLU-RAY & DIGITAL



Kurzinhalt

Es geht um das große Geld, die große Liebe und den unfreiwilligen Tod. Dr. Jürg Würsch, Schweizer Anwalt mit Hang zu Bestechlichkeit (Stefan Kurt), lässt sich auf das Angebot des skrupellosen Gangsterbosses Mischa (Milan Peschel) ein – den Aufenthaltsort seiner Kronzeugen zu verraten – und folgt der Einladung auf Mischas Finka nach Saint-Tropez. Im Gegenzug soll er eine hohe Bargeldsumme erhalten und erhofft sich ein kleines Schäferstündchen mit Mischas attraktiver Gattin Lydia (Anna Loos).

Jedoch ahnt Würsch nicht, dass Lydia ein doppeltes Spiel spielt. Mischa und Lydia wiederum wissen nicht, dass der Anwalt ebenfalls eigene Pläne verfolgt und dafür die beiden Profikiller Ed (Justus von Dohnányi) und Mace (Jan Josef Liefers) angeheuert hat. Dumm nur, dass sich Ed als penetranter Macho-Proll herausstellt und den Plan von Würsch durch sein dämliches Verhalten völlig durcheinander bringt. Niemand spielt mit offenen Karten. Intrigen werden gesponnen, Fallen werden gestellt. Als Ed aus Versehen Mischas Mutter (Angela Winkler) von der Brüstung der Finka schubst, nimmt das Desaster unaufhaltsam seinen Lauf. Nur so viel ist klar: Hier hat jeder Dreck am Stecken.

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ein film von JUSTUS VON DOHNÁNYI MIT STEFAN KURT JAN JOSEF LIEFERS JUSTUS VON DOHNÁNYI ANNA LOOS ANGELA WINKLER MAX SIMONISCHEK OSCAR ORTEGA SÁNCHEZ UND MILAN PESCHEL STUDIOCANAL PRÄSENTIERT EINEN FILM VON SCHIWAGO FILM IN KOPRODUKTION MIT ELLENBOGEN FILM, RADIO DORIA FILM UND STUDIOCANAL FILM IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEM HESSISCHEN RUNDFUNK UND ARTE BILDGESTALTUNG RALF NOACK SZENENBILD JOHANNES FISCHER KOSTÜMBILD KATRIN ASCHENDORF MASKENBILD PETER BOUR ORIGINALTON CLAUDIA MATTAI DEL MORO MONTAGE OLIVA RETZER MUSIK STEFAN WILL, MARCO DRECKKÖTTER, JAKOB KLOTZ SOUNDDESIGN FELIX ROGGEL MISCHUNG RICHARD BOROWSKI 1.AD RICK OSTERMANN PRODUKTIONSLEITUNG JONAS WITSCH REDAKTION JÖRG HIMSTEDT HR UND ANDREAS SCHREITMÜLLER ARTE CO-PRODUZENTEN JAN JOSEF LIEFERS, STEFAN KURT, JUSTUS VON DOHNÁNYI, RODOLPHE BUET, ISABEL HUND PRODUZENTEN MARCOS KANTIS, MARTIN LEHWALD, MICHAL POKORNY DREHBUCH & REGIE JUSTUS VON DOHNÁNYI


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Milan Peschel

(Mischa)

2011 berührte und begeisterte Milan Peschel auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes mit seiner schauspielerischen Tour de Force als an einem inoperablen Hirntumor leidender Krebspatient in Andreas Dresens Halt auf freier Strecke. Das ergreifende Familiendrama wurde mit dem Hauptpreis der Sektion „Un Certain Regard“ ausgezeichnet und Peschel gewann für seine Ausnahmeleistung den Deutschen Filmpreis 2012 als Bester männlicher Hauptdarsteller.

Peschel wurde 1968 in Ostberlin geboren und begann seine Karriere als Theatertischler an der Deutschen Staatsoper sowie Bühnentechniker an der Berliner Volksbühne, ehe er von 1991 bis 1995 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ studierte. Von 1997 bis 2008 war er unter Frank Castorf festes Ensemble-Mitglied der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und da beispielsweise in Dimiter Gotscheffs Anton-Tschechow-Adaption „Iwanow“ zu sehen. Seit 2006 führt er auch Regie und inszenierte er unter anderem 2010 „Die Glasmenagerie“ am Maxim-Gorki-Theater und 2012 Carl Sternheims Dramenzyklus „Aus dem bürgerlichen Heldenleben“ am Schauspiel Hannover.

Daneben hat er sich längst auch als Film- und Fernsehschauspieler einen Namen gemacht. Für Furore sorgte Peschel gleich in seiner ersten Kinohauptrolle in Robert Thalheims Debütfilm Netto (2005). Das Drama wurde auf der Berlinale gezeigt und brachte ihm eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis als Bester Hauptdarsteller ein. Es folgten Rollen in Thomas Imbachs Georg-Büchner-Adaption Lenz (2006), Pepe Planitzers AlleAlle (2007), Hans Weingartners Mediensatire Free Rainer – Dein Fernseher lügt (2007) und in Detlev Bucks erfolgreichem Kinderfilm Hände weg von Mississippi (2007) nach dem gleichnamigen Bestseller von Cornelia Funke.

Zu seinen jüngsten Kinofilmen gehören Matti Geschonnecks Boxhagener Platz (2010), Oskar Roehlers vieldiskutiertes Melodram Jud Süß – Film ohne Gewissen (2010), Detlev Bucks Komödie Rubbeldiekatz (2011) und Matthias Schweighöfers Regiedebüt What a Man (2011). Im Fernsehen war Milan Peschel in den letzten Jahren regelmäßiger „Tatort“-Gast, zuletzt in Lars Kraumes „Der Hammer“ (2014). Für seinen Part in der „Tatort“-Episode „Weil sie böse sind“ (2009) von Florian Schwarz, in der er zusammen mit Matthias Schweighöfer ein ungewöhnliches Verbrecherpaar verkörpert, wurde er mit dem Hessischen Filmpreis belohnt. Aktuell brillierte er auf der großen Leinwand gerade an der Seite von Matthias Schweighöfer als Der Nanny (2015).

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Anna Loos

(Lydia)

Die Schauspielerin und Musikerin Anna Loos wurde 1970 geboren. Ihre Schauspielausbildung absolvierte sie in Hamburg. Ihre ersten Rollen für Film und Fernsehen spielte sie im Kinofilm „Das Mambospiel“ (1998) und „Blind Date“ (1998), einem Fernsehspiel von Anno Saul. Danach übernahm sie für drei Jahre die Rolle der Lissy Pütz als Assistentin der beiden Kölner „Tatort“-Kommissare Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt, bis ihr als verführerische Medizinstudentin Gretchen im Kino-Erfolg „Anatomie“ (2000) der absolute Durchbruch gelang. Es folgten weitere hochwertige Kinoproduktionen sowie herausfordernde Fernsehfilme, darunter „Halt mich fest“, wofür sie im Jahr 2000 in Baden-Baden den Darstellerpreis gewann.

Für ihr überzeugendes Spiel in „Böseckendorf – Die Nacht in der ein Dorf verschwand“ und „Wilmenrod – Es liegt mir auf der Zunge“ erhielt sie 2010 eine Nominierung für die Goldene Kamera als Beste Schauspielerin. Des Weiteren war sie in 2010 in Tim Tragesers beeindruckendem Drama „Wohin mit Vater“, welches ihr eine Bambi-Nominierung einbrachte, und der viel gelobten Mini-Serie „Weissensee“ (2009) von Friedemann Fromm in einer Hauptrolle zu sehen. Für ihre Darstellung der Tochter Susanne in „Wohin mit Vater“ und der Vera Kupfer in „Weissensee“ ist Anna Loos 2011 als Beste Schauspielerin mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet worden.

Im Sommer 2011 wurde der Film „Die Lehrerin“ (Regie: Tim Trageser) auf dem Filmfest München gezeigt, erhielt begeisterte Kritiken des Feuilletons und wurde für den Grimme Preis 2012 nominiert. Für ihre Rolle der Andrea in „Die Lehrerin“ wurde Anna Loos 2012 mit dem Bayrischen Fernsehpreis ausgezeichnet.

In „Weissensee 2“ (2012) war Anna Loos wieder an der Seite von Florian Lukas, Hannah Herzsprung, Uwe Kockisch, Ruth Reinecke, Katrin Sass und Jörg Hartmann in der Rolle der Vera Kupfer zu sehen und wurde im Februar 2014 gemeinsam mit dem ganzen Ensemble mit dem Deutschen Schauspielerpreis ausgezeichnet. Für die „Frau von früher“ und „Weissensee 2“ war sie für den Grimme Preis nominiert. Seit März 2014 ist Anna Loos für die neue Samstagskrimireihe im ZDF als „Helen Dorn“ im Einsatz.

Neben ihrer Karriere als Schauspielerin ist Anna Loos die Musik ebenso wichtig. Seit 2006 ist sie die Sängerin der legendären Band „Silly“. 2007 gingen sie das erste Mal gemeinsam mit dem „Elektro Akustik“ Programm auf Tour. Im März 2010 hat die Band gemeinsam mit Anna Loos das erste Album seit 14 Jahren veröffentlicht. „Alles Rot“ hat mittlerweile Platinstatus erreicht. Im März 2013 erschien das neue „Silly“-Album „Kopf an Kopf“. Derzeit arbeitet die Band im Studio an ihrem neuen Album.

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Stefan Kurt

(Dr. Würsch)

Der gebürtige Berner, Jahrgang 1959, studiert zunächst am Konservatorium für Musik und Theater (heute:HKB ) im schweizerischen Bern, bevor er von dort über das Schauspielhaus Bochum an das Hamburger Thalia Theater wechselt. Fortan arbeitet er mit renommierten Regisseuren wie Robert Wilson und Jürgen Flimm. Für seinen Part des Silvio in „Der Diener zweier Herren“ wurde er 1987 mit dem Boy-Gobert-Preis ausgezeichnet. 1993 tritt Kurt das erste Mal vor die TV-Kamera – der Beginn einer (umfang- und) abwechslungsreichen Film- und Fernseharbeit.

Für seine Rolle des jüdischen Architekten Dave Gladbaker im preisgekrönten Kriminaldrama „Gegen Ende der Nacht“ von Oliver Storz erhält er 1998 den Adolf-Grimme-Preis. Es folgen Rollen unter anderem in Rainer Kaufmanns Long Hello and Short Goodbye (1999), Chris Kraus' mehrfach ausgezeichnetem Drama Vier Minuten (2006), Dani Levys Hitlerparodie Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler (2006) und Justus von Dohnányis schwarzer Komödie Bis zum Ellenbogen (2007). Weitere Filme mit Kurt sind Margarethe von Trottas Die andere Frau (2003), Andreas Kleinerts Hurenkinder (2006), Giulias Verschwinden (2009) von Christoph Schaub sowie Norbert Baumgartens Mensch Kotschie (2008). 2011 ist der Schauspieler in den Kinofilmen Ein Tick anders und Der Verdingbub sowie in der von der Kritik hoch gelobten Fernseh-Trilogie „Dreileben“ (Regie: Dominik Graf, Christoph Hochhäusler & Christian Petzold) zu sehen, wofür er den Deutschen Schauspielerpreis 2012 als Bester Hauptdarsteller entgegennehmen durfte.

Trotz der zahlreichen Engagements bei Film und Fernsehen bleibt Stefan Kurt der Bühne treu. So war er in Zürich in „Die schöne Müllerin" und in Berlin an der Volksbühne in „Geschichten aus dem Wienerwald“ – beide von Christoph Marthaler inszeniert – zu sehen. Bei der Ruhrtriennale wirkte er in „Sing für mich Tod" (Regie: Daniel Herrmann), bei den Salzburger Festspielen in „Die Bienen. Eine Schneise“, mit der Tiroler „Musicbanda Franui“, an der Staatsoper Berlin in „Orpheus in der Unterwelt“ (Regie: Philipp Stölzl) sowie in „Satiesfactionen“ von Jürgen Flimm mit. Zur Zeit spielt Kurt am Berliner Ensemble den Macheath in der „Dreigroschenoper“ und Kapitän Hook in „Peter Pan“, beides Produktionen von Robert Wilson. Außerdem spielt er an der Komischen Oper in Berlin in „Clivia“ mit den Geschwister Pfister. Aktuelle Projekte des gefragten Schauspielers sind DESASTER und die deutsche Erstaufführung von „Meer“ von Jon Fosse im Oktober 2015 am Schauspielhaus Zürich.

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Justus von Dohnányi

(Ed)

Mit der Rolle eines scheinbar ruhigen Mannes, der sich zum brutalen Gefängniswärter wandelt, schaffte Justus von Dohnányi 2001 den großen Durchbruch: Das Experiment erreichte ein Millionenpublikum, von Dohnányi wurde mit dem Deutschen Filmpreis als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet. In Dennis Gansels Napola – Elite für den Führer (2004) spielte er einen Gauleiter, der seinen eigenen Sohn opfert, in Helmut Dietls Vom Suchen und Finden der Liebe aus dem selben Jahr zeigte er sich als schriller Musikmanager von einer ganz anderen, höchst vergnügliche Seite. Und auch in Heinrich Breloers hoch gelobter Verfilmung des Thomas-Mann-Romans Buddenbrooks (2008) hinterließ er als Bendix Grünlich einen bleibenden Eindruck.

Im Sommer 2006 wechselte Dohnányi erstmals hinter die Kamera: Als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor realisierte er die schwarze Komödie Bis zum Ellenbogen mit sich und seinen Schauspielkollegen Stefan Kurt und Jan Josef Liefers in den Hauptrollen – die beiden sind nun auch in seiner schwarzhumorigen Komödie DESASTER wieder mit von der Partie. 2009 stand er als exaltierter Schlagerstar Bruce Berger in Simon Verhoevens Ensemblekomödie Männerherzen vor der Kamera: Der Kinofilm wurde mit 2,1 Millionen Zuschauern zum Publikumshit, Dohnányi erhielt für sein herausragendes Spiel seinen zweiten Deutschen Filmpreis. 2011 erschien die nicht minder erfolgreiche Fortsetzung Männerherzen… und die ganz ganz große Liebe. Im selben Jahr inszenierte er zum ersten Mal einen „Tatort“ – „Das Dorf“ mit Ulrich Tukur wurde für den Grimme-Preis nominiert –, 2013 folgte mit „Schwindelfrei“ eine weitere „Tatort“-Episode mit dem eigenwilligen LKA-Ermittler Felix Murot als Helden.

Justus von Dohnányi wurde 1960 in Lübeck als Sohn des Dirigenten Christoph von Dohnányi und der Schauspielerin Renate Zillessen geboren, ist der Enkel des Widerstandskämpfers Hans von Dohnányi und Urenkel des ungarischen Komponisten Ernst von Dohnányi, sein Onkel Klaus von Dohnányi war Bürgermeister in Hamburg. Er hatte sein erstes Engagement 1985 am Stadttheater in Frankfurt. Später spielte er auch in Zürich und in Hamburg, unter Regisseuren wie Jürgen Flimm, Einar Schleef oder Robert Wilson. 1993 nahm er erste Fernsehrollen an, im Kino debütierte er 1999 an der Seite von Robin Williams im US-Remake von Jakob, der Lügner (Jakob the Liar) und war kurz darauf in Michael Apteds James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug (The World Is Not Enough, 1999) als Captain Nikoli auf der großen Leinwand zu sehen.

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Jan Josef Liefers

(Mace)

Jan Josef Liefers wurde 1964 in Dresden geboren. Er studierte von 1983 bis 1987 an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Nach einem dreijährigen Engagement am Deutschen Theater und den Kammerspielen in Berlin wechselte Liefers 1990 ans Thalia Theater nach Hamburg. Hier stand er bei Inszenierungen von Jürgen Flimm, Robert Wilson, Werner Schroeter und anderen auf der Bühne.

       

1989 gab Jan Josef Liefers sein Kinodebüt: Unter der Regie von Rainer Simon spielte er den Forscher und Entdecker Alexander von Humboldt in dem historischen Abenteuerdrama Die Besteigung des Chimborazo. Bekannt wurde er Mitte der Neunzigerjahre auch durch seine Rolle in der Fernsehserie „Die Partner“. Den Durchbruch aber erlebte er 1997 mit seinen Auftritten als krebskranker Rudi Wurlitzer in Thomas Jahns Knockin’ on Heaven’s Door und als Lyriker Bodo Kriegnitz in Helmut Dietls Mediensatire Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief. Für letztgenannten Part erhielt er den Bayrischen Filmpreis als bester Nachwuchsschauspieler. Große Beachtung fand er durch Hauptrollen in der schwarzen Komödie Bis zum Ellenbogen (2007), seiner ersten filmischen Zusammenarbeit mit Justus von Dohnányi und in der Oscar-nominierten Bernd-Eichinger-Produktion Der Baader Meinhof Komplex (2008)als Journalist Peter Homann. Für seine Rolle als Ruben Lentov in  Lisa Ohlins schwedischen Kinofilm Simon (Simon och ekarna, 2010) erhielt er den Schwedischen Filmpreis. Zuletzt war er im Kino in Mara und der Feuerbringer (2015) zu sehen.

   

Seit 2002 gibt Jan Josef Liefers im Münsteraner „Tatort“ an der Seite von Axel Prahl als Hauptkommissar Thiel den ebenso eitlen wie zynischen Rechtsmediziner Professor Karl-Friedrich Boerne. Das Duo wurde 2011 mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Es folgten 2011 der Jupiter Award von Cinema und TV Spielfilm sowie 2011 die 1LIVE Krone. Liefers wirkte in vielbeachteten Fernsehfilmen und Mehrteilern mit, darunter „Das Wunder von Lengede“ (2003), „Die Nachrichten“ (2005), „Die Sturmflut“ (2006), „Es liegt mir auf der Zunge“ (2009), „Die Spätzünder“ (2010), „Der Turm“ (2012), „Baron Münchhausen“ (2012) und bislang drei Folgen der Filmreihe um den Berliner Anwalt Joachim Vernau, darunter „Der Mann ohne Schatten“, der im Januar 2015 im ZDF lief. Parallel zu seiner Schauspielkarriere hat sich Liefers auch als Synchronsprecher – er war unter anderem als Löwe Joe in Der Zoowärter (The Zookeeper, 2011) zu hören – und Musiker etabliert. Mit seiner Band „Radio Doria“ ist er seit 2006 regelmäßig auf Tour, 2015 mit dem Programm „Radio  Doria - Die freie Stimme der Schlaflosigkeit“. Im September 2014 erschien unter demselben Titel das Debütalbum der Band. 

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Angela Winkler

(Mama)

Gleich ihr erster Film machte sie berühmt – in Peter Fleischmanns Jagdszenen aus Niederbayern (1969) spielte Angela Winkler die Dorfhure und sorgte damit für Furore. Ihr zweiter Film Die verlorene Ehre der Katharina Blum (1975) etablierte sie endgültig als Schauspielerin und war sowohl bei der Kritik als auch beim Publikum ein großer Erfolg. Sie erhielt den Kritikerpreis und den Bundesfilmpreis als beste Schauspielerin des Jahres. Häufig verkörpert sie depressive, haltlose Frauen, so etwa in Peter Handkes Die linkshändige Frau (1978) oder Margarethe von Trottas Heller Wahn (1983).

Angela Winkler wurde 1944 in Templin in der Uckermark geboren. Nach einer Ausbildung als Medizinische Assistentin in Stuttgart ging sie nach München und nahm Schauspielunterricht bei Ernst F. Fürbringer, spielte in Erlangen an der Studiobühne und in anderen kleinen Theatern. Das erste größere Engagement hatte sie im Westfälischen Landestheater in Castrop-Rauxel, später ging sie an die Schaubühne am Halleschen Ufer in Berlin zu Peter Stein. Dort gehörte sie einige Jahre zum Ensemble.

Einen Riesenerfolg verzeichnete sie als Agnes Matzerath in Schlöndorffs mehrfach preisgekrönter Günter-Grass-Verfilmung Die Blechtrommel (1979). Winkler blieb aber weiterhin dem Theater verbunden. Sie spielte unter anderem an der Freien Volksbühne in Berlin, am Burgtheater in Wien, im Teatro Piccolo in Mailand und am Berliner Ensemble.

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Max Simonischek

(Johann)

Max Simonischek, geboren 1982 in Berlin, entstammt einer Künstlerfamilie – seine Mutter ist die Schweizer Schauspielerin Charlotte Schwab (A Most Wanted Man, 2014), der Vater der österreichische Schauspieler Peter Simonischek (Saphirblau, 2014). „Max“ absolvierte seine Ausbildung am Mozarteum in Salzburg, dem ein erstes Engagement am Theater in der Josefstadt in Wien unter der Regie von Wolf-Dietrich Sprenger folgte. 2007 wechselte er als Ensemblemitglied an das Maxim-Gorki-Theater nach Berlin. Dort spielte er zahlreiche Hauptrollen unter der Regie von Armin Petras und Tilmann Köhler.

2009 verließ er das Theater, kehrt aber regelmäßig als Gast dorthin zurück. Von 2012 bis 2014 war er Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen und tritt dort nach wie vor auf. 2011 war er im Fernsehen als Hauptdarsteller im Zweiteiler „Hindenburg“ (Regie: Philipp Kadelbach) und 2012 in „Die Tote ohne Alibi“ von Michael Schneider zu sehen. Auch im Kinobereich ist er vielfach tätig, unter anderem konnte man ihn auf der großen Leinwand in den beiden Schweizer Spielfilmfilm Der Verdingbub (2011) bzw. Am Hang (2013) von Markus Imboden oder Alain Gsponers Akte Grüninger – Der Fall des Paul Grüninger (2014) bewundern.

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Oscar Ortega Sánchez

(Polizist)

Oscar Ortega Sánchez absolvierte eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Als 24-Jähriger besuchte er erstmals eine Theatervorstellung und studierte daraufhin an der Folkwang Universität der Künste, ehe er von 1987 bis 1989 ans Bühnenstudio der Darstellenden Künste in Hamburg ging. In den darauffolgenden Jahren war er Mitglied des Thalia Theaters, wo er unter anderem an der Seite von Justus von Dohnànyi, Jan Josef Liefers und Stefan Kurt zu sehen war.

1994 feierte der 1962 in Lampertheim bei Mannheim geborene deutsche Schauspieler spanischer Abstammung sein Kino-Debüt in Lars Beckers Kriminalkomödie Bunte Hunde. Er spielt anschließend u.a. in Fatih Akins Kurz und Schmerzlos und in Hans Christian Schmids 23, beide preisgekrönt. Weitere Auftritte in Kinofilmen wie dem von den Matrix-Machern Andy und Lana Wachowski inszenierten Rennfahrerspektakel Speed Racer (2007), dem lakonischen Liebesspaß Ganz nah bei dir (2008), Til Schweigers Kokowääh 2 (2012), dem Zeitreiseabenteuer Saphirblau (2014) und Fatih Akins The Cut (2014) folgten. 

1999 wurde er für seinen Part in „36 Stunden Angst“ für den Deutschen Fernsehpreis, 2000 für seine Rolle als argentinischer Starkicker in Tomy Wigands Fussball ist unser Leben für den Deutschen Filmpreis nominiert. Er wird sehr häufig für Fernsehproduktionen engagiert, besonders populär ist er als Mustafa Tombul, Assistent von Erol Sanders Kommissar Mehmet Özakin in der Kriminalserie „Mordkommission Istanbul“.

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Gewinnspiel

1. PREIS
Eine von drei JOSHI Brillen. Sie entscheiden, ob es das Modell aus dem Film sein soll oder eines der vielen anderen Modelle aus der JOSHI-Kollektion.
2. PREIS
Ein von den Stars des Films handsigniertes Filmplakat im schicken Bilderrahmen.
3. PREIS
Eines von fünf Fanpaketen bestehend aus einem Badehandtuch zum Film, dem Filmplakat und je zwei Kinofreikarten.

Wie heißt das Regiedebüt von Justus von Dohnányi?

a.) BIS ZUM ELLENBOGEN
b.) DESASTER
c.) KNOCKIN‘ ON HEAVEN’S DOOR

Senden Sie uns die richtige Antwort bis zum 31. Juli 2015 per E-Mail an joshi@studiocanal.de oder postalisch an STUDIOCANAL GmbH, Neue Promenade 4, 10178 Berlin

Teilnahmebedingungen:
Einsendeschluss ist der 31. Juli 2015. Mitarbeiter der beteiligten Firmen sowie Personen mit anderem Wohnsitz als Deutschland und Österreich sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Teilnahme durch automatisierte Gewinnspiel-Anbieter und Mehrfacheinsendungen sind ebenfalls ausgeschlossen. Eine Barauszahlung, Tausch oder Übertragung der Preise an Dritte ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Unter allen korrekten Einsendungen entscheidet das Los. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es gelten die allgemeinen Bedingungen der Studiocanal GmbH: http://www.studiocanal.de/agb.php

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